Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Durchschnitts steigungen von nur 9—11%. Das schaffen die amerikanischen Rie senmotoren natürlich spielend im direkten Gang. Aber nun kommt der Haken: da schleppt also der Motor in glühender Sonnenhitze den Wagen bergauf, Kilometer um Kilometer, die Drossel ist voll geöffnet, die Füllung beinahe hundertprozentig, jede Explosion erzeugt einen Haufen Wärme. Doch der Fahrtwind fehlt, um sie wieder abzuführen, der Wagen kriecht ja nur, der Motor dreht vielleicht keine 1000 Touren und der Kühlventilator dito. Kann man es der Maschine verübeln, wenn sie sich für diese Schinderei dadurch rächt, daß sie den Kühler in einen Geysir verwandelt? Erste und wichtigste Regel für Pässefahrten: berg auf den Motor niemals „quälen“, sondern ihn im nächstniedrigen Gang ordentlich drehen lassen, damit der Ventilator den fehlenden Fahrtwind ersetzen kann. Unsern Diesel ließ der Susten im wahrsten Sinn des Wortes völlig kühl; nicht die Andeutung eines Wölkchens zeigte sich über dem Küh ler. Erika staunte. Ich versuchte, ihr die technischen Zusammenhänge in möglichst leichtfaßlicher, ihrem Laienverstand angepaßter Form zu erklären. „Sieh’ mal, die Sache ist so: als Konsequenz des besseren thermischen Nutzeffekts des mit quasiadiabatischer Hochverdichtung und Kompressionsselbstzündung arbeitenden Dicselprozesses ist das Quantum der an das Kühlmittel abzuführenden Kalorien . . .“ ...