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... schönste und sauberste Eigenbau-Schöpfung, die man bis jetzt zu sehen bekam, ist die des Fürthers Oskar Pillenstein, eine Zündapp KS 600 mit Spezialkom pressor. Genau anderthalb Jahre hat Pillenstein mit seinem Freund Seemann buchstäblich im Schweiße seines Angesichts geschuftet, bis dieser Kompressormotor nicht nur die errechnete Hoch leistung hergab, sondern auch ein technisch voll endetes „Gesicht” zeigte. Daß diese Zündapp, die Pillenstein mit dem alten Geländespezialisten Krug als Beifahrer als Gespann erstmals in Hockenheim an den Start brachte, noch nicht rennreif war, konnte den Fürther nicht entmutigen. Erst muß ten die Pleuellager verbessert, dann der Kardan antrieb verstärkt und schließlich der ganze Preß- stahlrahmen versteift werden, um nur die aller wichtigsten Konstruktionsänderungen zu nennen, die die erhöhte Motorleistung und Fahrgeschwin digkeit erforderlich machten. Wie die jüngsten Rennerfolge des Zündappgespanns aber beweisen — das natürlich wie fast alle heutigen deutschen Rennmaschinen mit DrehzahlmesSer und kombi nierten Bremsen ausgestattet wurde — ist damit vor allem den bislang in dieser Beiwagenklasse ziemlich konkurrenzlos gewesenen Nürnberger NSU-Fahrern Böhm/Fuchs eine sehr beacht liche Gegnerschaft erwachsen. Allerdings hat Böhms NSU - Motor jetzt seit dem Eifelpokal rennen den von Chefkonstrukteur Roder neu ...