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... und knackig: Das BMW-eigene Konzept mit Längsmotor und Heckantrieb zeigt sich beim Einser auch in den Proportionen R isiko ist die Bugwel le des Erfolgs - der Spruch ist zwar nicht neu, aber gut, mitun ter sogar zutreffend. Beispiel BMW: Mag die neue Design linie auch viele Leute vor den Kopf stoßen, unter dem Strich scheint sich die Abkehr vom Gewohnten auszuzahlen. Der Laden brummt wie nie zuvor. „Unser Ziel ist, der erfolg reichste Premiumhersteiler zu sein“, formuliert es Burkhard Göschei. Man darf den Ent wicklungschef, dem Übertrei bungen fremd sind, beim Wort nehmen. Schon ab September 2004, wenn die neue Einser- Reihe in die Schaufenster rollt, könnte Göscheis Vision Reali tät werden. Mindestens 150 000 Ver käufe, so schätzen die Markt strategen, sollte die zusätzliche Baureihe pro Jahr einfahren, was die Gesamtstückzahl des Hauses in absehbarer Zukunft auf mehr als 1,2 Millionen Exemplare treiben könnte. Dennoch bleibt, wie man bei BMW einräumt, ein Restrisiko. Kann der Einser in der hef tig umkämpften, bis in die kleinsten Nischen ausgereizten Golf-Klasse bestehen? Er kann, sofern man dem allgemeinen Trend den Rücken kehrt, lautet die Antwort. Dabei verlässt sich BMW auf eine Strategie, die schon beim Ur-Vater des Einser, der 02-Baureihe der sechziger und siebziger Jahre, den Erfolg brachte. Klein, aber fein, war da die ...