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... mitgewirkt hatten. Zwei Welten treffen aufeinander. »Ich bewundere die wilden Kerle wie Kurt Ahrens, der so ein Auto bewegt hat und damit über die damals unsicheren Rennstrecken gedonnert ist«, sagt Lieb und nickt dem neben ihm stehenden Braunschweiger (79) freundlich zu. »Damals war auch in einem hohen Maß das Talent entscheidend. Heute muss man topfit sein und immer an seiner Technik feilen. Mal ein Bierchen am Abend vor dem Rennen zu trinken, mag früher noch drin gewesen sein, heute nicht mehr.« Der schlanke und jugendlich wirkende Familienvater setzt sich in den weiß-grünen Boliden mit der Nummer 917. »Erst fuhr ich, seit ich siebzehn war, in einer Nachwuchsrennserie für Renault und habe wie jeder von uns jungen Kerlen von der Formel 1 geträumt. Dann bin ich im Carrera Cup gefahren und mit 19 zu Porsche gewechselt.« Seine Gene für die Karriere sind schon von Haus aus vorhanden, ein »verrückter Vater und Opa« – Rennsportfans, ohne jemals gefahren zu sein – sorgten dafür. Der Vater arbeitete zudem bei Porsche in Weissach. »Wenn man dann mit fünf das erste Mal im Kart sitzt, bleibt die Begeisterung für Autos nicht aus.« So entwickelt sich der Vater zum Teamchef und Chefmechaniker des Teenagers, und Oma und Opa sorgen für Kaffee und Kuchen an der Rennstrecke. Mit einem höllischen Brüllen startet Lieb den 917 und begibt sich auf die Strecke. Die ...