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... in diesem Auto fühlen sich die Gangwechsel mit dem an der Lenksäule befestigten Schalt-Joystick weicher und sicherer an, wenn sie von einem Tritt auf die Kupplung begleitet werden. Es ist kein Getriebe mit Gangvorwahl, sondern eine Handschaltung mit elektrischer Gangwahl. Das Fahrverhalten bei legalem Tempo auf einer halbwegs ebenen Fahrbahn ist eher 1960 als 1952, ganz zu schweigen von 1937. Die Seilzugbremse benötigt ein gewisses Maß an vorausschauender Betätigung, doch eine ordentliche Portion Extra-Kraft beim Tritt aufs Pedal sorgt für genügend Bremskraft. Auch mit 120 km/h auf der Autobahn ist es entspannt und gemütlich – dank großem Innenraum und fantastischer Sicht nach vorn. Nach hinten sieht man weniger, Außenspiegel gibt’s auch keine. Aber ... hey! Ein bisschen Mut muss sein. Und es gibt noch mehr zum Staunen: Unser 1953er Modell, nur ein paar Nummern vor dem letzten gebauten 235er Chassis entfernt, ist – Berichten zufolge – seit seiner Präsentation auf dem Pariser Salon praktisch unberührt geblieben. Es befand sich lange in der Sammlung von Jacques Harguindeguy, nach dessen Tod 2007 es von Brian und Jeannine Hoyt erworben wurde. Zwar führen die Hoyts einen der führenden Restaurierungsbetriebe für französische und italienische Automobile (Perfect Reflections in Kalifornien), doch die makellose Zeitkapsel mit erst 19.000 ...