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... zu bauen - Autos, die besser sein sollten als alles bisher Da gewesene. Claude Johnson war mit von der Partie; er übernahm den kaufmännischen Part in der neuen Firma Rolls-Royce und galt bei spitzzüngigen Zeitgenossen bald als der Bindestrich zwischen den beiden R. Und Johnson hatte eine glückliche Hand: Während sich andere Automobilfirmen mit zahlreichen Modellrei hen selbst das Leben schwer machten, beschloß er, die Rolls-Royce-Aktivitäten auf einen einzigen Typ zu kon zentrieren - den Silver Ghost (Silberner Geist), der von 1907 bis 1925 gebaut wurde und über den das britische Fachblatt „The Autocar" schrieb, daß sein Motor „ebenso leise laufe wie eine Nähmaschine“. So florierte das Rolls-Ge schäft, denn Menschen mit genügend Geld gab es nicht nur in Großbritannien, son dern auch in Indien, wo ein Rolls-Royce bald zur Stan dardausrüstung der begü terten Maharadschas gehör te: Der Nizam von Haiderabad beispielsweise, der vor dem Ersten Weltkrieg als reichster Mann der Welt galt, bestellte sich 1913 einen Ghost, der mit einem dia mantengeschmückten Thron ausgerüstet war. Auch in Amerika wurde der Rolls-Royce schnell zum ge fragten Statussymbol - es herrschte sogar eine derar tige Nachfrage jenseits des großen Teichs, daß die eng lische Firma eine zweite Fa brik in Springfield (Massa chusetts) errichten ließ. Die ...