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... markentypisch aufzutreten. Grundsätzlich gilt das auch für das In terieur, wobei jedoch gerade das Sitz leder gegenüber dem prächtig verarbei teten Holz etwas abfällt. Die Tierhaut sieht kaum noch aus wie ein Natur produkt und fasst sich auch nicht so an. Dass sie auf dem Pralltopf des Lenk rades unschöne Falten wirft, hat wenig mit Luxus zu tun. Trotzdem gehört der groBe Wagen zur Oberklasse, besonders der Antriebs komfort lässt daran keine Zweifel aufkommen. Im Stand ist der Diesel am leicht brummeligen Ton gerade noch als Selbstzünder erkennbar, aber sobald sich der XJ in Bewegung setzt, ist das Motorgeräusch verschwunden. Aller dings nicht, weil es Abroll-. Fahrwerks oder Windgeräusche zu beklagen gäbe, denn die liegen auf einem sehr nied rigen Niveau. Ganz anders als die Kraft, mit der der Diesel voranschiebt. Nahe zu ansatzlos beschleunigt er den trotz Aluminium-Bauweise noch rund 1,9 Tonnen schweren Testwagen. Erst ober halb von 200 km/h beginnt die Dreh momentwoge abzuebben. Angesichts dieser Souveränität, die bestens zur Marke mit der Raubkatze passt, ist der XJ beinahe ein Abstinenz ler. Bei schonendem Gasfuß nippt er lediglich 6,3 L/100 km aus dem 82-Liter-Tank - ein BMW 730d liegt hier bei 6,7 Liter. Selbst das Testmittel von 9,8 Liter darf für ein derart großes und starkes Auto als sparsam gelten, der 30 PS schwächere ...