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... so weitläufig ist. Hinzu kommt, daß die Anreise auch bei winterlichen Straßenverhältnissen praktisch problemlos ist. Nach Chur, der Kantonshauptstadt, geht es nämlich (zumindest streckenweise) über die Autobahn Basel —Zürich —Sargans, oder via Lindau—Bregenz über die bequeme Rheintalstraße Sankt Margarethen — Sargans. Von Chur aus kurvt dann die Straße in zügigen Kehren in das Hochtal hinauf (die Höchststeigung beträgt 10%). Sie ist im Winter fast immer » schwarzgeräumt«, wie die Schweizer sagen, und macht somit auch Flachlandfahrern keine unziemlichen Schwierigkeiten. Wir bewegen uns hier übrigens auf der historischen Heerund Poststraße, die Chur über den Julierund Malojapaß mit Chiavenna und Mailand verbindet und seit Römerzeiten zu den wichtigsten Nord-Süd- Routen gehört. Daß sie mitten durch unsere 3 Ferienorte führt, ist ein Schönheitsfehler, wenn auch in Winternächten der Durchgangsverkehr gering ist. Ein Hochtal mit Sonne und viel Wald Etwa bei Parpan, 11 km hinter Chur, beginnt das Hochtal der Lenzer-Heide. Hier spätestens empfängt den Besucher der Winter, auch wenn es im Rheintal drunten noch so mächtig gelenzt haben mag. Das Tal bietet einen milden und freundlichen Anblick, ist breit, sonnig und öffnet sich nach Süden hin. Für seine Höhe (1500 m) ist es ungewöhnlich gut bewaldet. Zur Rechten und ...