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... vorgeschlagen. Verwirklicht wurde er erst nach dem Krieg. Major Ivan Hirst, entsandt von der britischen Regierung, traf im August 1945 in Wolfsburg ein und kurbelte kurz darauf die Produktion des Käfers an. Seine Leistungen beim Wiederaufbau der Montagelinie sind Legende, vor allem da bereits 1946 ein Trupp britischer Ingenieure samt Gabelstapler wieder abgezogen werden konnte. Um Maschinen in der Fabrik zügig zu bewegen, entwarf Hirst einen offenen Lkw. Sein »Plattenwagen« hatte einen Leiterrahmen, Käfer-Achsen, eine offene Fahrerkabine und Vierzylinderantrieb. Das Gefährt erinnerte den niederländischen Importeur Ben Pon an pedalgetriebene Lieferwagen seiner Heimat, also fragte er bei VW an, ob man ihm solch ein Exemplar bauen könne. Wie das aussehen könnte, skizzierte er im April 1947. So nahm nach dem Käfer (geführt als Typ 1) der Typ 2 Gestalt an. Karosserie in Form eines Brotlaibs, ganz vorn der Fahrersitz, 750 Kilogramm Nutzlast, Heckantrieb, fertig. Gut ein Jahr später hatte Hirst Bedingungen geschaffen, unter denen die Arbeit beginnen konnte. Der Major übergab 1948 die Produktentwicklung an Alfred Haesner von den Phänomen-Werken, die in Zittau Lieferwagen und leichte, luftgekühlte Mo to ren bauten. Hirst hatte sich zuvor um einen anderen Ingenieur bemüht. Der darauf: »Ich bin Mercedes-Mann. Und Mercedes ist bald wieder oben.« Es ...