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... der Sturm wie Garben. Die Büsche, an denen im April die Frühlingsschere des Gärtners schnitt, stehen wie Oefen in Glut. Jahreszeit der Städte und der Lampen, der Lektüre und häuslichen Geselligkeit. Grüblertage, Wetter für Plänemacher und Träumer. Mit Kindern gefüllte Stuben. Der Nikolaus wirft seinen Schatten und Nüsse voraus. Duft von gebratenen Aepfeln schwebt umher. Wie aus Bernstein und grünem Kristall gegossen leuchten die Weintrauben auf den Schalen. Sie muss nicht traurig sein, diese Zeit. Wer nicht arm ist an Kraft und Mut blickt den Tagen der langen Dunkelheiten und des erstarrten Lebens trostvoll entgegen. Jetzt, da das Laub fällt, falle mit ihm nicht auch der Mut. Wo kein Ausweg scheint, findet sich schliesslich doch noch eine Tür. Auf den Versuch kommt es an. Das Leid ist da, um auf dem Weg zu gereifterem Glück durchschritten zu werden. Ein Schicksal ohne herbstliche Not ist kein wahres Leben — hinter allem leuchtet ein neues Licht, ein neuer Frühling. Das ist ein Trost in dieser Zeit! Freuden kommen oft unverhofft, und manchmal ist die Verbitterung nur die stachlige Schale in der sie reifen. Und die Kinder und jungen Leute, die sich über die Kälte *und den Regen beklagen, werden entzückt sein, wenn beide eines Morgens sich in Schnee verwandeln, der als köstliche Bahn sich vor die Schlitten breitet. Das sicherste Mittel gegen die Melancholie des ...