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... viele Airbags im Auto sinnvoll erscheinen, darüber streiten sich die Experten. Acht Luftsäcke gehören in der Oberklasse heute zum Standard. Mercedes zeigt im Experimental-Sicherheits-Fahrzeug (ESF) 2009 noch weitere Möglichkeiten. So entfaltet sich in dieser Studie zwischen den Köpfen von Fahrer und Beifahrer beim seit lichen Anprall ein Luftsack, und die Fondsicherheitsgurte werden bei Fron tal-Kollisionen aufgeblasen. Am spek takulärsten ist der so genannte Brems bag, der zwischen Motor und unterer Motorverkleidung steckt. Dieser beson ders stabile Luftsack wird kurz vor ei ner Kollision aufgeblasen und presst die mit einer Gummischicht versehene Verkleidung auf die Straße. Dadurch will Mercedes die Bremsleistung ver doppeln. Künftig sollen vermehrt Metallstrukturen im Auto mit Gas gefüllt werden. Renault setzt seit 2002 auf diese exotische Tech nik und bläst im Beifahrersitz des Megane einen Blechsack auf, der das Weg tauchen unter dem Sicherheitsgurt verhindern soll. Mercedes will dagegen in Zukunft die Metallversteifungen in den Türen und den Sitzkonsolen auf blasbar gestalten. Die stramm mit Gas gefüllten Profile würden so deutlich stabiler als konventionelle Bauteile. Diese Technik braucht aber noch einige Jahre bis zur Marktreife, und bis dahin stehen noch viele Tausend Crashtests an. Die kontrollierte Knal lerei hat bei ...