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... haben. Der ruhige, guterzogene (nicht bei allen Rennprofis eine Selbstverständlichkeit) und freundliche Mann, der das Rüstzeug hat, mal die grosse Karriere zu machen, steht zurzeit noch ohne Vertrag für 1981 da. Denn mit dem Können allein kommt ein begabter Fahrer heute nicht unbedingt weit, er muss auch starke Sponsoren im Rücken haben, die ihm den Weg nach oben ebnen. Kürzlich unterhielten wir uns lange mit Marc Surer, als er für einige Tage im Berner Inselspital lag, wo ihm die Chirurgen die Schrauben und Platten, welche sie ihm im März nach dem Südafrika- Unfall an die Beinknochen montiert hatten, wieder entfernten. Marc Surer nützte den Spitalaufenthalt, um sich mittels Tonbandkassetten in die französische Sprache zu vertiefen; selbstverständlich lag der Aktenkoffer auf «Eigentlich stieg ich viel zu früh wieder ins Cockpit.» dem Nachttisch, mit dem griffbereiten Telefonhörer daneben. Denn Surer muss die vielen Mosaiksteine, welche für den Aufbau seiner nächsten Formel-1-Saison notwendig sind, zusammentragen. Plötzlich kommt eine Schwester ins Zimmer, sie will ein Autogramm für einen Patienten aus dem unteren Stock, dann wiederum bringt man Fanpost herein, oder die Physiotherapeutin macht mit den Füssen, die am liebsten Gas geben und bremsen, gymnastische Übungen. AR - Wie schwer waren eigentlich deine Verletzungen? MS - In Südafrika sah das ...