Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Heck — mehr oder weniger gewölbt, mehr oder weniger schön, wie es Ford in den USA schon vor dem Krieg bauchig und' rundlich baute, wie es uns Volvo mit dem bisherigen PV 544 und VW mit dem Methusalem- Käfer jahrzehntelang vormachte und gen sich dem Diktat, angefangen mit dem Renault 16. Wer neu angefangen hat, kann man kaum mehr feststellen. Das Spiel mit der hinteren Formgebung ist schon Jahrzehnte alt und kennt drei Phasen. Zum ersten: Hinten möglichst rasch senkrecht nach unten. Das war, früher mit leichter Kutschenbiegung nach vorn, die Urform der Limousine, bevor man ihr einen Koffer anbaute. Heute sehen nur noch die Kombiwagen so aus oder solche, die es ihnen, etwa wie die kleinen 850 von Austin und Morris, gleichtun wollen. Zum zweiten: Das abgestufte Heck, das uns beschert wurde, als die einstige Kofferbrücke — siehe oben — mit der Karosserie verschmolz. Noch heute ist diese Form salonfähig, vom Renault Dauphine (dort steckt der Motor drin) Schon vor zwanzig Jahren — Bei den ganz gewöhnlichen Limousinen aus den USA konnte man schon 1946 ganz nach Geschmack zwischen dem fliessenden «fast back» oder dem abgestuften •notch back» wählen. Hier der zweitürige Pontiac Silver Streak von 1946 mit glattem Heck (oben), darunter der Buick 51 aus dem gleichen Jahr mit allerdings stark gerundetem Stufenheck. wie es heute in gestreckter Form bei sogenannten sportlichen — ...