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... Pininfarina, dessen Linie in der ganzen Welt Schule gemacht hat In Turin zeigt der Couturier, der als erster zur serienmässigen Herstellung von Spezialkarosserien überging, neben seinen bekannten Modellen drei Neuheiten. Es sind dies: der in «AR» Nr. 47 präsentierte PF-Sigma- Sicherheitswagen, an dem die letzten Schrauben bei Soloneröffnung noch angezogen wurden, ein elegantes Coupe auf Fiat-2300-Basis, das, als besondere Reverenz unserer kommenden Landesausstellung gegenüber, auf den Namen «Lausanne 64» getauft wurde; und ein wunderschönes Coupe auf Lancia-Flam'inia-Basis. Mit dem Sigma will Pininfarina die Oeffentlichkeit auf das Problem der Sicherheit in der Automobilkonstruktion aufmerksam machen, und es bleibt nur zu hoffen, dass dieser Zweck erreicht wird. Obschon die Linie bei diesem Versuchsfahrzeug eine untergeordnete Rolle spielt, glückte Pininfarina bei seinem Schiebetürenwagen auch in bezug auf Aesthetik ein guter Wurf. Besonders zur Geltung kommt die Hand des Meisters beim harmonischkonservativen Lancia-Flaminia-2800-Coupe sowie beim vielbestaunten grünen Lausanne 64 mit Elfenbein-Lederinterieur, einem Modell, das der kommenden schweizerischen Landesausstellung wirklich Ehre erweist. Der an Bedeutung ständig gewinnende Nuccio Bertone zeigt seine Capolavori in Form des schon in Genf ausgestellten «Testudo» auf Corvair- Basis. ...