Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... vergangenen Jahr auf Schweizer Strassen getötet. Das sind 6 % weniger als 1993, wie Erhebungen derSchweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) ergaben (vgl. Kommentar S. 1). Gemäss den inoffiziellen Angaben ereigneten sich insgesamt 82 500 polizeilich registrierteUnfälle, also rund 1 % weniger als 1993. Dabei wurden 28 000 (Vorjahr 28 210) Personen verletzt (minus 1 %) und 680 (723) Personen getötet (— 6 %).Diese Zahlen bestätigen nach Ansicht der BfU einen «erfreulichen Trend bei der Unfallentwicklung». Die Zahl der Verkehrstoten hatte 1971 mit 1773 Opfern ihren Höhepunkt erreicht und war seither stets rückläufig. 1985 wurde erstmalsdie Tausendergrenze unterschritten. Gründe dieser Entwicklung sind nach Einschätzung der BfUdie kontinuierliche Verbesserung der passiven Sicherheitsmassnahmen, das Gurtentragen vorne und hinten, das Helmtragen, der Airbag, aber auch dieGeschwindigkeitsbeschränkungen, die wachsende Zahl derVerkehrskreisel, die verstärkten Polizeikontrollen und die Unfallverhütungskampagnen. Junge Leute im Alter zwischen 18 und 24 Jahren sindnach wie vor die klar am stärksten gefährdete Altersgruppeim Strassenverkehr. Als Benützer von Fahrrädern und Motorfahrrädern sind Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17Jahren am stärksten betroffen; bei den Fussgängem sind esKinder bis 9 Jahre sowie die Senioren. (sda) ...