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... des Elements Hydrogenium gezogen werden. Ein Aderwerk von Wasserstoffgas-Pipelines durchzieht dann Deutschland, vernetzt mit alten Erd gas-Lagern, die zu Wasserstoff-Speichern umfunktioniert wurden. Solarpanels auf den Dächern der Häuser produzieren unablässig Strom, dessen Über schüsse zur elektrochemischen Aufspaltung von Wasser (Hydrolyse) benutzt werden. Arbeiten die Solarpanels wegen fehlender Sonnenenergie nicht, könnte der gespei cherte Wasserstoff in einer im Keller instal lierten Brennstoffzelle wieder verströmt werden. Im großen Maßstab funktioniert dieses System der chemischen Stromspei cherung ebenfalls mit Pumpspeicher-Kraftwerken und maritimen Windkraft-Parks. Dieser hübschen Vorstellung ganz im Verneschen Sinne stehen jedoch noch ein paar Probleme mit der dazu nötigen Infra struktur im Weg, ganz zu schweigen von dem Fall, in dem mit Wasserstoff gefahren werden soll. Bis zum letzten Jahr gab es in Deutschland beispielsweise nur rund 30 Wasserstoff-Tankstellen, gerade mal sieben davon in ein öffentliches Netz integriert. 2015, wenn Daimler die Fuel-Cell-Technik in Kleinserie anbieten und ausliefern will, sollen es 20 weitere sein: Daimler und Part ner Linde gehen in die Vorlage beim Bau der Stationen, die pro Stück bis zu 1,5 Millionen Euro kosten können. Selbst 180 Wasserstoff-Tankstellen an den deutschen Autobahnen ...