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... derfranzösischen Rennfahrer angesprochen werden dürfen, sind bei guter Beherrschung ihrer Maschinen von einertiefgehenden Leidenschaft beherrscht, die ihnen von vornherein den Rhythmus des Rennens aufzwingt. Dass bei alledem eine kameradschaftliche Ritterlichkeit bisweilen die Leidenschaft überwindet, sei nebenbei erwähnt. Wagner hat beispielsweise während der CoppaFlono an allen Kontrollstellen nach dem Schicksal Dauvergnes gefragt und dadurch nicht weniger als fünfMinuten verloren. Gerade bei diesem Rennen war es aber charakteristisch, wie die französischen Fahrerschon in der ersten Runde mit passionierter Leidenschaft losgingen, während der Italiener C o s t a n f i n 1Runde für Runde schneller wurde, was genau genügte, um in der Coppa Erster zu sein und die Targa zugewinnen. Damit kommen wir auf die italienische Renntechnik. Es liegt hier kein einheitliches System vor, kein Rezept, das auf alle Rennen gleichmässig passte,sondern es handelt sich vielmehr um ein äusserstes Sichanpassen an die im Rennen gegebene Situation. A s c a r 1, der italienische Meisterfahrer, hat öfters ein Rennen, an dessen Spitze er sich befand, kurz vor demZiele aufgeben müssen. In Lyon wurde daher dafür gesorgt, dass ihm sein Kamerad Carapan auf demFusse folgte, so dass, als Ascan wirklich wieder nach glänzendem Rennen wenige hundert Meter vor demZiele aufgeben musste, Campan auf Alfa ...