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... sperrt sich »echte« Mechanik gegen allzu heftiges Scharren der jeweils kurveninneren Räder und der Motor ist in Längsrichtung knapp hinter der Vorderachse eingelassen. Was sich in der Balance auszahlt: Unterm Strich bringt der Abarth letztlich vorne wie hinten annähernd die gleiche Masse auf die Waage. Heißt: Hier kauert ein echter Kurvenkünstler. Tatsächlich nimmt der 124er Kehren und Co sehr leichtfüßig, lässt in engen Biegungen frech das Heck herausschwingen und verträgt ebenso starkes Ankern – eine Brembo-Anlage arbeitet kraftvoll wie zuverlässig – auf den letzten Metern, ohne gleich in panisches Schwänzeln zu verfallen. Beim Sortieren der sechs Gänge peitscht die Motorsteuerung sprotzelnde »Fehlzündungen« durch den Abgasstrang, es gurgelt, faucht und rumort im Heck – kaum zu glauben, dass hier ein recht zarter 1.4-Vierzylinder ackert. Dem allerdings ein Lader ordentlich Druck macht. Am Abgasstrang haben sich die Abarth- Techniker wohl besonders liebevoll abgearbeitet. Der Schalldämpfer sitzt ganz hinten quer eingebaut, die jeweils inneren der vier Endrohre zweigen direkt vom Hauptstrang ab und laufen durch die beiden Klang-Klappenmodule. Nur die äußeren führen direkt durch den Hauptschalldämpfer. »Dual-Mode-Sportauspuffanlage Record Monza heißt das Ding« – und es kratzt am Prädikat Kunstwerk. Dank Turboaufladung stemmt ...