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... Aber so weit sind wir hier noch nicht. Offensichtlich gibt Hill seinem Kollegen, der dann das Steuer übernimmt, auf der Boxenmauer letzte Hinweise, während sich die Monteure unten auf der Piste um das Auto kümmern: auftanken, gegebenenfalls Reifenwechsel, Öl nachfüllen, Bremsen überprüfen, Windschutzscheibe reinigen ... Was wird er ihm sagen? Vielleicht: weiter gleichmäßig fahren, Bremsen schonen, Kupplung nicht strapazieren, wir liegen ja seit Halbzeit wieder an der Spitze? Er trägt eine Reservebrille um den Hals. Das war verbreitete Praxis: Wenn die erste durch Ölspritzer, Regen, Gummiund Bremsenabrieb verschmierte, war gleich Ersatz verfügbar. Sein Partner schützt sich mit einem von den Düsenpiloten übernommenen Helm, hat auch schon die Handschuhe übergestreift. Damals wechselten sich nur zwei Fahrer ab, etwa alle zwei Stunden. Sie jagten die Boliden – vier Liter Hubraum und fast 400 PS – über die langen Geraden mit Spitzengeschwindigkeiten von annähernd 300 km/h: ab 21 Uhr mit Scheinwerfern durch die Nacht bis zur Morgendämmerung. Gendebien hatte den Start übernommen und lag nach der ersten Stunde an der Spitze, gefolgt von einem Aston Martin und zwei Maserati. Doch die Reihen lichteten sich bald: Von den 54 Gestarteten sahen nur 18 die Zielflagge. Großer Erfolg für Ferrari: die ersten drei Plätze vor zwei Jaguar, Schnitt von 185 km/h. ...