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... System in der Automobilwirtschaft sieht diese Eigenhilfe nicht vor. Die Betriebsanleitung schweigt, wo sie sprechen könnte. Das Bordwerkzeug ist auf ein so erbärmliches Maß zusammengeschmolzen, daß einem die Tränen kommen. Sonderwerkzeug gibt man nicht heraus. Man verrät nicht einmal, wer es produziert. Mit Sonderwerkzeug sorgt man dafür, daß Autos nur Vertragswerkstätten anlaufen. Muß man fern der Heimat in eine Werkstatt und fehlt dort die Spezialabziehvorrichtung oder der so beliebte Vielzahlstiftschlüssel, dann ist das moderne Auto plötzlich ganz unmodern. Es kann sich nicht mehr bewegen. Es gibt noch andere Möglichkeiten, Unbefugte von den edleren Teilen fernzuhalten: durch hochentwickelte Unzugänglichkeit. Damit man den ölfiltereinsatz auswechseln kann, muß manches Auto auf die Hebebühne. Doch wer hält sich als Privatmann schon eine Hebebühne? In den Werkstätten weiß man natürlich, wo man hinlangen muß. Aber davon wird Unzugängliches nicht zugänglicher, nur die Arbeitszeit länger. Kenner genießen es geradezu, wie wundervoll unzugänglich manche Zündkerze an dem neuen Modell geworden ist. Oder die Benzinpumpe, deren Filter deswegen oft ungereinigt bleibt. Und wie lange könnte so manche gute Markenbatterie leben, wenn man ihr öfter einmal etwas destilliertes Wasser zu trinken gäbe. Aber sie versteckt sich ja so gern. * Der Fortschritt ...