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... nicht erhältlichen Wolseley] mit klassisch englischem Frontgrill versah, war in den Augen vieler kontinentaler Betrachter ein Stilbruch und wirkte wie die Karikatur eines Bentley, Rolls- Royce oder Daimler. Die Engländer sahen das mit Be stimmtheit immer ein wenig anders. Und wenn man heute den Vanden Pias Princess vor sich stehen sieht oder als Fahrer auf sein Walnussarmaturenbrett blickt, so verspürt man den Charme, den das kleine Schmuckkäst chen zu verbreiten vermag. — Der kleine Princess war übrigens seinerzeit bei der Damenwelt sehr beliebt. Zur Fabrikantengattin passte er so gut wie kaum ein anderes Auto. Und was kostete er damals? Der «AR»- Katalog 1966 gibt Auskunft: 11500 Franken — was nicht wenig Geld war. Hier einige Konkurrenten zum Ver gleich: Austin/Morris 1100 Fr. 7580 MG 1100 Fr. 8650 Rilev Kestrel Fr. 9600 Autobianchi Primula Fr. 8390 Peugeot 204 Fr. 8800 Ford Cortina 4türig Fr. 7755 Renault 10 Major Fr. 7450 Opel Kadett 4türig Fr. 7400 DKW F102 4türig Fr. 9500 Hillman Minx Fr. 8500 Von all diesen Vertretern der unteren Mittelklasse war der Elfhunderter von BMC von seinem Konzept her sicher der britischste, daran vermag auch die Pininfarina-Form nichts zu ändern — schon gar nicht beim Princess 1100 mit seiner Steilfront und dem Luxusinte rieur. Auch Besitzer Ervin Reeves sieht das so, insbesondere was die Stellung am Lenkrad und all das Drum und Dran ...