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... zumindest aus der Ferne noch trügerischen Glanz, so fiel bei den angrenzenden rechtwinklig kreuzenden Straßenzügen auf, daß nach und nach immer mehr Fenster ver barrikadiert wurden. Die einst schmukken, dann verlassenen Häuschen wur den zu häßlichen Obdachlosenasylen. Die Gesichtszüge der Stadt verzerr ten sich zur Grimasse. Wohlsituierte Weiße, die längst in die eleganteren Vororte wie Dearborn gezogen waren, kamen nur noch auf direkten Schnell straßen zu Kongressen und Bespre chungen in den Glaspalast. Detroit als Stadt gab’s für sie längst nicht mehr. Wann der genaue Termin eines neu en Anfangs war, wann und wie Detroit es schaffte, sich langsam aber stetig zu reinigen und zu erneuern, ist nicht mehr exakt festzustellen. Grob läßt sich aber sagen, daß dieser Prozeß parallel zur Aufwärtsentwicklung der Industrie ein geleitet wurde. „Wir sind stolz, für die Metropole etwas zu tun, und wir zeigen es“, sagte Ex-Ford-Chef Donald Petersen. Wie einst Henry Ford II. so lange kräftig in die Konzernkasse griff, wie es die Finanzlage zuließ, investieren die Großen Drei heute in attraktive Büro häuser, Parks, Museen und städtische Verkehrsprojekte. Amerikas feinste Kette, Ritz Carlton, hat vor kurzem ein Grand-Hotel am Stadtrand eröffnet. Für den dunkelhäutigen Bürgermei ster Coleman A. Young ist auch das ein Zeichen für Akzeptanz nach ...