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... belebte die Firma als Patriarch der zweiten Generation. Die Studie feierte gleichzeitig das hundertjährige Bestehen der Carrozzeria, die sich von einer kleinen Werkstatt – für die Fertigung hölzerner Wagenräder – zum Design-Mekka entwickelt hatte und inzwischen untergegangen ist. Der Zero ist Geschichte, passé, findet der letzte Chefdesigner bei Bertone, Michael Robinson. Doch der Nuccio ist jung und weit davon entfernt, als blo- ßer Abklatsch zu gelten. Er ist nicht bewusst retro, ganz bewusst lässt er eine Tiefe der gestalterischen Referenzen erahnen. Er versammelt Eigenschaften in sich, die durchaus auch in zukünftigen Alltagsfahrzeugen auftauchen könnten. Unter seiner Oberfläche findet sich allerlei Substanzielles. Der sprotzende Klang aus einem Ferrari-V8 begleitet die Ankunft des Nuccio. Falls jemand gezweifelt haben sollte – diese Stilstudie ist fahrtüchtig. Der Prototyp vom Genfer Autosalon 2012 war dagegen ein bloßer Pappkamerad. Der hier ist echt bis auf die Knochen. Der Nuccio basiert auf dem F430, doch an diesem Auto erinnert fast nichts an das springende Pferd. Vor dem angemessen spektakulären Hintergrund des Susa-Tals bietet der Nuccio einen fesselnden Anblick. Trotz so mancher Styling-Elemente aus dem Zero-Katalog präsentiert er eher einen Stilmix aus Bertones bewegter Vergangenheit, kombiniert mit einigen neuen Elementen. ...