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... von ihm erwarteten (vgl. Seite 7 dieser Ausgabe). Die teilweise doch recht engagierte Opposition namentlich der sozialdemokratischen Vertreter vermochte dieser entspannten Stimmung keinen Abbruch zu tun. Wo es im Nationairat jeweils zu fulminanten Zusammenstössen und zu zähem Seilziehen gekommen war, bei denen Emotionen und Demagogie eine weit grössere Rolle spielten als das echte Bestreben, die dem Gesamtinteresse des Landes am besten dienenden Beschlüsse zu fassen, begnügte man sich im Ständerat mit einem sachlichen Abwägen des Für und des Wider auf Grund sorgsam erstellter Auslegeordnungen. Dass dabei immer wieder auch von den sattsam bekannten Sachzwängen die Rede war, gegen die sich unsere ebenso sattsam bekannten «Aufbruchpolitiker» jeglicher Couleur in bester Sisyphusmanier zumeist erfolglos aufzulehnen pflegen, sei nur am Rande und mit der Feststellung erwähnt, dass die Kleine Kammer diese Sachzwänge als das hinnahm, was sie sind: als real existierende Parameter und Konsequenzen von früher gefassten und damals keineswegs bestrittenen politischen und planerischen Entscheiden. Dies schliesst allerdings die Optimierung einzelner Projekte - die N 1 von Avenches nach Yverdon gehört dazu - keineswegs aus, und von dieser Möglichkeit wurde denn auch gebührend Gebrauch gemacht. Zwei Teilstücke standen auch im Ständerat im Zentrum des ...