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... Platt formrahmen eingebaut und als elasti sche Stossvorrichtung benutzt. Der eng lische Sportwagenbauer Donald Healey griff dann die Idee — wissentlich oder durch blossen Zufall sei dahingestellt — für seinen «Silverstone»-Sportzweisitzer teilweise auf und versah das Wagenheck mit einem Reserverad als Stossfänger... Als Stylingman bei General Motors Revelli fühlte sich offensichtlich zu ame rikanischem Gedankengut hingezogen — verschiedene seiner Stylingentwürfe verraten dies. Und im Jahre 1952 wurde er tatsächlich «Chief Engineer of Future Design» bei General Motors in Detroit! Mit Feuereifer stürzte er sich in sein neues Tätigkeitsfeld und setzte sich in tensiv mit den amerikanischen Styling vorstellungen auseinander. Wieweit seine Ideen schliesslich bei GM auf Gegenliebe stiessen und sich im GM- Styling niederschlugen, ist schwer aus zumachen. Wir gruben in Turin etliche Zeichnungen aus, die Mario Revelli in Detroit angefertigt haben musste, konn ten aber auf ihnen keine Einzelheiten entdecken, die auf spätere GM-Personenwagen Einfluss genommen hätten. Einen ebenso schmissigen wie amüsan ten Entwurf hielten wir jedoch mit der Kamera fest: Er zeigt einen Zweisitzer mit typischen Buick-Stylingdetails. Am Lenkrad sitzt ein behelmter Fahrer in Nuvolari-Pose und fährt offensichtlich, was das Zeug hält! Darunter hat Revelli seinen eigenen Entwurf gleich kritisiert: ...