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... mit den Prognosen für das Rennen schon anders aus. Die anderen hatten aufgeholt, Ferrari stand vor einer Mauer. In der Nacht entdeckte man des Rätsels Lö sung: die neuen Federn im 31 2T hatten sich ungleichmässig gesetzt, das Auto war - wie der einmal - schief. Wieder einmal so ein Ein zelfall, wird man sagen, aber eben: die Summe bestimmt die Tonart. Sonntagmittag gab es hohen Besuch. Prinz Philipp, Duke of Edinburgh, Gatte der engli schen Königin, eröffnete die neue Boxenan lage. Seine königliche Hoheit muss, was die englischen Non-Championship-Rennen be trifft, ein alter Fuchs sein, denn auch er hielt sich an die allgemein gültige Regel: Wenn du im April nach Silverstone gehst, dann nimmst du die Sachen aus der untersten Schublade. Sein Anzug war wenigstens seit zehn Jahren aus der Mode. Die Kleidungsstücke, welche in Silverstone spazierengeführt wurden, waren überhaupt eine Sache für sich. Lediglich Shadow war mit einer neuen Kreation eines Midi-Anoraks auf getaucht, welcher nur dem Hirn eines humor vollen amerikanischen Modeschöpfers ent sprungen sein konnte. Alan Rees, der ja nicht gerade eine Mannequin-Figur sein eigen nennt, sah in dem schwarzorangerotweissgelben Ungetüm aus wie eine Mischung aus Totengräber und Bajazzo. Aber wir wollen uns nicht mit den Kleinigkeiten aufhalten. Die Ereignisse von grösserer Bedeu tung begannen ...