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... saftig grün mit blühenden Tupfen die verfilzte Macchia an den Hängen, dieser duftende Urwald, und dunkler die weiten Kastanienwälder. Jetzt, da die Berge an der Nordspitze der Insel immer weiter zurücktreten, öffnet sich die gro- ße Bucht, an der PORTOFERRAIO liegt: Haupt und Herz der Insel. Wer kein Quartier hat, der gehe jetzt speist, hier Mineralwasser geschluckt hat, dort durch die Tür getreten ist und drüben den feldherrlichen Blick prüfend über die Topographie einer feingebauten Elbanerin schweifen ließ. Auch dabei übrigens zeigt sich das organisatorische Genie desKorsen. Er hat in zehn Monaten so viele Orte besucht, Lokalitäten inspiziert und Beefsteaks gegessen, wie es gewöhnliche Leute nicht in drei Jahren fertiggebracht hätten. Vielleicht sind die Leute von Procchio aber auch schon so weit, daß sie die Erinnerung an Napoleon gar nicht mehr zu pflegen brauchen, nachdem ihr im Grunde recht langweiliges Dorf zum beliebtesten Badeort der Insel geworden ist, mit Bars und Nachtlokalen und Dolce vita. Aber ich merke schon: Ich muß systematischer berichten. Erinnerungen an die Sarazenen, ein toter und doch sehr lebendiger Napoleon, Dolce vita am Strand — daraus allein kann Elba ja doch wohl nicht bestehen. Oder? Unter uns: doch. Genau daraus besteht es. Ebenso viele Fremdenbetten wie Einwohner — und doch oft zu wenig Es ...