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... Mit den fünfziger Jahren fassten die Vierzylinder von Gilera, MV Agusta oder Moto-Guzzi Fuss, welche die englischen Konstruktionen in den Hintergrund drängten. Moto-Guzzi brachte 1955 sogar eine Halblitermaschine mit V8-Motor — mit vier obenliegenden Nockenwellen und acht Vergasern — heraus, welche noch heute als die aufwendigste Konstruktion aller Zeiten gilt. Schliesslich kamen die Japaner, die den Grand- Prix-Sport ab den sechziger Jahren zu beherrschen anfingen, so dass nurmehr einzelne europäische Marken noch im Grand-Prix-Sport verblieben. Heute dominieren die hochtourigen Zweitakter. Aus den einstigen Strassenmaschinen, die bis in die zwanziger Jahre bei Rennen eingesetzt wurden, indem man sie etwas umbaute, entstanden in den dreissiger Jahren allmählich die hochentwickelten Spezialkonstruktionen mit anspruchsvoller Mechanik. In den fünfziger Jahren ging man zu den Vollverschalungen über. Lag die Literleistung Anfang der fünfziger Jahre noch bei rund 100 PS/l, so ist man mit den modernsten Grand-Prix-Maschinen heute bei 250 PS/l angelangt.. . Ci. Berühmte Rennmotorräder, 150 alte und neue Rennmaschinen für den Grand-Prix-Einsatz, von Siegfried Rauch, Motorbuch-Verlag Stuttgart, 262 Seiten, sehr viele Schwarzweissabbildungen, Leinen mit farbigem Schutzumschlag, Format 18 x 25 cm, Preis in Deutschland 36 DM. Schnappschuss von ...