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... solange es noch irgendwie in marschbereiten Zustand versetzt und abgeschleppt werden konnte. Seit jenem Zeitpunkt erhalten die Soldaten des Reparaturdienstes der Armee, die bisher ihre Arbeit fern vom Scheinwerferlicht der Kriegsberichter und Filmwochenschauen geleistet hatten, ihren gebührenden Anteil am Kriegsruhm. Dem militärischen Fachmann allerdings war das Problem des Reparaturwesens, des technischen Unterhalts der Motorfahrzeuge überhaupt, nicht unbekannt geblieben, sondern bildete im Gegenteil eine harte Nuss, die nicht überall geknackt werden konnte. In der Zeit zwischen den zwei Weltkriegen, als Strategie und Taktik der motorisierten und mechanisierten Truppen Diskussionsgegenstand der Militärtheoretiker bildeten, wurde die Frage des Unterhaltes der in so grosser Zahl verlangten Motorfahrzeuge mit einigen Sätzen abgetan. In der Praxis zeigte sich nun allerdings, dass mit der Aufstellung von Werkstattkompagnien und deren mehr oder weniger schematischen Verteilung nicht viel erreicht war, solange ihr kleinster und wichtigster Bestandteil, nicht ganz auf der Höhe seiner Aufgabe stand. Man hatte geglaubt, den Dienst am Motorfahrzeug etwa gleich wie denjenigen für Pferde organisieren zu können mit einem « Veterinär » für die Diagnose, « Hufschmieden » für den Unterhalt und < Kuranstalten » für die « Verwundeten ». Plötzlich zeigte sich aber, dass ...