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... Energie sauberer als ein heutiger Verbrenner. Der Strom aus dem strukturschwachen Norden muss jedoch noch in die Ballungs räume von Ruhrgebiet und Süddeutschland geschickt werden. Und genau daran hakt es. Derzeit dauern Genehmigung und Bau einer Stromtrasse zehn bis 15 Jahre, auch weil die Akzeptanz neuer Masten in der Bevölkerung sehr gering ist. Da der Ausbau erneuerbarer Energie schneller vorangeht als gedacht, wird es in ein paar Jahren mehr Windstrom geben, als sich transportieren lässt. Noch ernüchternder ist das Hoffen auf ein gesamteuropäisches Stromnetz, das Windkraftwerke in Schottland oder der Ost see mit Solarparks in Spanien oder Süd italien verbindet. Der Ausgleich von wetter bedingten Energieengpässen ist nämlich erst bei Entfernungen von mehreren 1000 Kilometern möglich. Dann weht immer irgendwo Wind und scheint immer ir gendwo die Sonne. Doch zur Errichtung eines solchen Supernetzes fehlt es bereits an den nötigen politischen Strukturen (Re gulierungsbehörden). Auch das Interesse der nationalen Netzbetreiber bleibt vage; schließlich bedeuten Importkapazitäten immer auch Konkurrenz und damit sinken de Preise. Somit kommt der Speicherung des rege nerativ erzeugten Stroms eine immense Bedeutung zu. Laut Bundesforschungs ministerium besteht bis zum Jahr 2050 ein Speicherbedarf von bis zu 50 Terrawattstun- „MOBILITÄT AUF ...