Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... geradeaus auf den regcngepeitschten Fahrdamm. Und so konnte keiner der Insassen gewahren, daß da am Rande der Landstraße unter dem Apfelbaum immernoch der Landstreicher lag. Er lag da, wie ein unansehnliches, durchweichtes Bündel; sein Kopf war von dem Felleisen herabgeglittcn, der fuchsigrote Kinnbart starrte trotzig und borstig empor, und die offenen Augen blickten glasig ins Nickts, als suchten sie dort oben immer noch nach den weißen Wolkenballen. Denn Gott hatte es an der Zeit befunden, den Landstreicher Susemichl von seinem Erdendasein zu erlösen. Einer der Engel hatte seine arme Seele über das Gewitter emporgehoben, und das war ganz richtig so gewesen, als säße man in wiegenden, schwebenden Polstern . . . aber ohne alle Sorgen und ohne alles Leid und alle Schwere der Körperlichkeit. Indes wurde der reiche Mann, der Herr Direktor Zornbühlcr, Zornbühler 6 Sohn Häute und Felle en ^w», beneidet von vielen, gehaßt von manchem, geliebt von kaum einem, mit seinen Schmerzen heimwärts gefahren. Das Gewitter hatte nachgelassen, so plötzlich, wie es gekommen war. In den Wasserlachen der Straße, aus denen das Auto breite Strahlen zur Seite warf, begann wieder der Himmel sich zu spiegeln. In frischem Grün dufteten Baum und Feld. Aber der reiche Mann empfand nichts von diesen Köstlichkeiten. Ihn erfüllte nur die Sehnsucht nach der lindernden Hand und dem ...