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... worden war. In voller Messmontur sahen die Testwagen aus, als rollten sie geradewegs aus dem Labor. Der Aufwand war so riesig, dass die Tests wenig später wieder aufsWesentliche reduziert werden mussten. Ein Verlust war das für die Leser nicht wirklich, denn in der Tat besassen einige Messungen eine eher akademische Aussagekraft - und waren selbst für den interessierten Autofahrer nur von geringem Nutzen. Geblieben sind immerhin die Teillast-Verbrauchsmessungen (jedenfalls solange die Fahrzeuge noch nicht über mehr oder weniger genaue bordeigene Verbrauchsmesser verfügten), ebenso die Messung des Innengeräuschpegels, die Ermittlung der Innenund Kofferraumabmessungen nach einheitlichem Schema, aber auch das Wägen. Die grösste Routine nützt nichts, wenn man nicht unter stets identischen, zuvor festgelegten Messbedingungen vorgeht. Was nützt das genaueste Messgerät, wenn unklare Gewichtsverhältnisse, variierende Aussentemperaturen und wechselnde Wetterlagen dieResultate entscheidend beeinflussen? Seit der Einführung des GPS-Systems werden die Messwerte deshalb nach Luftdruck, Temperatur und Gewicht korrigiert - es herrschen also immer gleich bleibende Konditionen. Recherchen der «Automobil Revue» haben ergeben,dass es selbst unter den Herstellern keine klar definierte Methodik gibt. Jeder misst anders. Die abgedruckte Fahrleistungsangabe im ...