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... m m e n . E r h a t b e w i e s e n , d a ß i h m i n d e r Formel 1 beilebe nicht das Können gefehlt hat, sondern das Instrument, um sein Können richtig zur Geltung zu bringen - ein ebenso schnelles wie zuverlässiges Fahrzeug. Und Sifferts Lotus-Ford war zwar erst wenige Tage vor dem Rennen ge liefert worden, doch hervorragend vorbereitet und lief von der ersten bis zur letzten Runde wie ein Uhrwerk. Das kam umso überraschender, als die Lotus erst zwei Wochen vorher in Rouen überhaupt nicht überzeugen konnten. In Brands Hatch jedoch, wo Siffert einen neuen Wagen und Oliver das bislang von Siffert verwendete Modell fuhr - alle drei Fahrzeuge besaßen Heckruder - waren die in Frankreich aufgetretenen Mängel, wie zum Beispiel ungenügende Straßenlage, völlig weggewischt. Im Training waren die Lotus- Ford die überlegenen Fahrzeuge, und nur Chris Amon gelang es, mit seinem Ferrari die Phalanx Hill-Oliver-Siffertzu sprengen. Im Rennen kamen a l l e r d i n g s w e d e r H i l l n o c h d e r e r s t a u n l i c h schnelle Oliver bis ins Ziel, und so blieb es Siffert und seinem Walker-Lotus vorbehalten, die Ehre Englands zu retten. Denn ohne die großartige Leistung des Schweizers hätte England ausge rechnet auf seiner Heimstrecke eine der bisher bittersten Niederlagen einstecken müssen. Es wird daher verständlich, daß Siffert in Brands Hatch ein populärer Sieger war, mehr jedoch noch ...