Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... diese Schwierigkeiten gemacht und sie auch glücklich überwunden. Einige Notizen über die Fabrik und ihren Gang dürften daher wohl interessieren. Das Urprodukt, das von dem Werke verarbeitet wird, ist bekanntlich Rohgummi. Bei seiner Ankunft wird es sorgfältig sortiert und in grosse Magazine gelagert. Oft repräsentiert der Wert eines solchen Depots mehr denn 10 Mill. Fr. Zur Verarbeitung wird der Stoff nun zuerst zwecks einer Reinigung von den ihm anhaftenden fremden Bestandteilen erst vollständig zerschnitten und gewaschen. Die Prozedur geht auf eigens dazu konstruierten Maschinen vor sich. Der Rohgummi wird bald zur schwammigen Masse, der nur noch Wasser entzogen werden muss. Dazu wird sie über weite Räume verstreut, in welche durch Ventilatoren heisse Luft geströmt ist, die stets auf derselben Temperatur steht. Die Trocknung dauert mehrere Wochen. Da die Substanz auch jetzt noch nicht zur Verarbeitung geeignet ist, werden ihr verschiedene fremde Bestandteile zugesetzt, um sie widerstandsfähiger zu machen und elastischer. Dadurch entsteht bald eine biegsame Masse, die von grossen, durch Dampf erhitzten Walzen zu dünnen blattförmigen Streifen auszuwalzen ist und bis zu ihrer Verwendung zwischen Leinwandstreifen eingerollt wird. Die «bandages pleins» werden dann auf folgende Weise hergestellt: Man spannt einen Eisenreifen auf ein Rad, das seinerseits auf einer eigens ...