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... die emotionale Komponente des Autofahrens nicht gekillt. Glücklicherweise. MAX NÖTZLI Was uns in unserer täglichenArbeit immer wieder erstaunt, ist die unglaubliche Anpassungsfähigkeit der Automobü-industrie. Obwohl sie mit immer rigoroseren Vorschriftenund Normen konfrontiert wird, die eigentlich nur stockvernünftige, leistungsschwacheund zudem schrecklich aussehende Autos erwarten lassen, bringt es die Branche immer wieder fertig, uns mit neuenProdukten zu überraschen, die direkt ins Herz gehen, Emotionen wecken und selbst die Fahrt zur Arbeit zu einem sinnlichen Erlebnis werden lassen. Dies wohlverstanden unter Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Auflagen - heutige Autossind um Welten sauberer und sicherer, und sie verbrauchen auch weniger. Gemessen amMehrwert und in Relation zur Kaufkraft sind sie zudem klar preisgünstiger als früher. Diese enorme fngenieurund Designerleistung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn es gibt - glücklicherweise - eine wachsende Zahl von Leuten, für die das Auto mehr ist als «Basic-Transportation», bei denen der Faktor Fahrfreude auch mal einen hö- heren Stellenwert haben kann als Kofferraumvolumen, Energieeffizienzkategorie oder Federungskomfort. Die an einem schönen Sonntagmorgen auchmal einfach so losfahren wollen, ohne genau zu wissen, wos hingehen soll. Leute, die ihr Auto durchaus als Genussmittel ...