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... haben und sich zudem mit einer eingelegten Kaution von jeweils 50 000 Franken verpflichteten, dem Grand Prix-Zirkus keine Ex trawürste zu braten. Treu of ferierte 420 000 Mark pro Grand Prix, die gegenüber Formel 1 : Feilschen um Prämien den vorjährigen 380 000 Mark einer zehnprozentigen Teue rung Rechnung trugen. Gegen Streikdrohungen der Teams dachten sich die Ver anstalter per Reglement ab zusichern: Wenn die Formel 1-Teams zum angebotenen Preis nicht antreten wollten, sollten wahlweise Formel 2, Formel 5000 oder gar India napolis-Autos um Weltmei sterschaftspunkte fahren. Einer möglichen Aussper rung der Formel 1 beugte das Kompromißangebot der Konstrukteure von 530 000 Mark vor. Die GPI setzte 437 000 Mark dagegen. Das sind die augenblicklichen Positionen. Dafür, daß beide Zahlen stichhaltiger kaufmännischer Begründung entbehren, spricht manches. Colin Chap man steht nach wie vor zu seiner Ansicht, ein Team werde alles verfügbare Geld ausgeben, um konkurrenz fähig zu sein. „Wenn aber alle Quellen ausgetrocknet sind, dann wird dies nicht das Ende der Rennen be deuten. Wir werden dann unsere Fahrer nicht mehr mit sechsstelligen Summen ho norieren (Fittipaldi erhält 1973 rund 600 000 Mark Ver tragshonorar, Ronnie Peter son rund 450 000 Mark), wer den haltbarere Motoren und den gleichen Wagen zwei oder drei Jahre lang benut ...