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... seitlichem Einstieg über. Diese Form Hess es aber nicht mehr zu, den Motor weiterhin zwischen den Rädern anzuordnen, und im Heck hätte er die Stabilität des Fahrzeugs gefährdert. Bollée wurde dadurch zur kühnen Lösung gezwungen, den Motor ganz nach vorn unter eine Motorhaube zu verlegen und ihn die Hinterräder über eine parallel zur Kurbelwelle liegende Längswelle antreiben zu lassen. Damit schuf er diejenige Anordnung der Organe, die später klassisch werden sollte. Er selbst musste sie allerdings für seine folgenden Konstruktionen wieder verlassen und kehrte zum zentralen Motor zurück, den er nunmehr jedoch in horizontaler Lage unter das Chassis verlegte. Dem Frontmotor wurde 1883 durch den Comte de Dion und seinen Teilhaber Bouton noch eine kleine Chance gegeben, als diese beiden Konstrukteure an die Motorisierung des Fahrrades dachten, das der Welt die Vorzüge des individuellen Fahrzeuges vor Augen geführt hatte. Das sich ihnen stellende Problem war praktisch dasjenige von Todd und führte dementsprechend auch zur selben Architektur des Fahrzeugs. Die beiden Neulinge glaubten jedoch, die Dinge zu vereinfachen, indem sie die Vorderräder antrieben und die Hinterräder lenkten, eine Formel, die im vornherein schon zum Untergang verurteilt war. Von ihrem vierten Fahrzeug an, das sie im Jahre 1885 bauten, ordneten sie denn auch die beiden Organe genau ...