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... fertig geplant, ja sogar schon zwischen den von edlem Kantönligeist erfüllten Landesregierungen von Wien und Niederösterreich abgesprochen. Nun melden sich die Bürgerinitiativen, welche die neue Autobahn entweder gar nicht oderim Garten des lieben Nächsten sehen wollen Gleichzeitig droht dem Norden von Wien eine Überflutung durch stauenden Verkehr, der hier vor dem Durchzugsverkehrausweicht. Wie alle diese Fragen finanziell gelöst werden sollen, steht noch in den Sternen. Vor allem, weil gleichzeitig mitdiesen Investitionen von vielen Milliarden Schilling auch deröffentliche Verkehr so ausgebaut werden muss, dass er eine konkurrenzfähige Alternativezum Individualverkehr in der Stadt bietetEines aber ist klar: Der Verkehr in Wien lässt sich wederdurch künstlich errichtete Barrieren noch durch das Ärgernder Autofahrer bewältigen, sondern nur durch grosszügigeMassnahmen, die nur sehr schwer durchzusetzen sein werden, wenn die Stadtverwaltungweiterhin versucht, ihre Wählerabwanderung dadurch zu stoppen, dass sie grüner als die Grü- nen sein will. Die Wähler aber wandern ins ganz rechte Eck ab. Aus dem «Ramatama» kann sehr leicht eine «Remasouri» werden. Georg Auer Künstliche Staus Weiters leistete die Stadtverwaltung bisher auch einem sogenannten «Grätzelgeist» Vorschub. Ein «Grätzl» ist eine kleine Einheit von ein paarStrassenzügen. Wer nicht da ...