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... Positiv vermerkt werden muß, daß der neu entwickelte Vierzylinder-Motor gut am Gas hängt und viel „Biß" zeigt. Unerfreulich sind dagegen seine Rauheit in bestimmten Drehzahlbereichen und der beim Ausnutzen der Drehzahlreserven stark ansteigende Geräusch pegel. Auch die Kraftübertragung verdient noch zusätzliche Reife: Zumal bei voller Wagenbelastung zeigten sich im Zuge kräftigerer Beschleunigung unangenehme Vibrationen, die den Wagenbauch spürbar erschütterten. Unterschiede ergaben sich auch in der Elastizität. Hier schlug der vom subjektiven Eindruck her kraftloser wirkende Ascona den Ford mit deutlichem Abstand: Während der Taunus für den Kilometer ab 40 km/h im großen Gang 42,7 s benötigte, schaffte der Ascona dieselbe Strecke bereits in zügigen 39,9 s. Gerade diese Meßwerte untermauern die differente Leistungscharakteristik der beiden Konkurrenten: Der Ascona mit 80 PS-Motor erweist sich in den unteren Drehzahlregionen als überlegen und liefert gute Durchzugskraft, der Taunus mit 88 PS-Motor verlangt häufigeres Schalten und verhält sich, falls dies nicht regelmäßig stattfindet, vergleichsweise passiv. Immerhin aber werden die häufigen Gangwechsel, die der Taunus im Sinne flotter Fahrt nötig hat, bestmöglich erleichtert: Das Vierganggetriebe, das über einen Mittelschalthebel betätigt wird, ist in der Schaltführung an Präzision kaum zu ...