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... optimiert. Das Wingcar-Prinzip bereitete den Franzosen anfangs lange Kopfzerbrechen, dodi präsen tieren sie für 1982 einen per fekteren Flügelwagen als der Erfinder dieses Systems, der britische Lotus-Chef Colin Chapman. Renaults Rakete für publikumswirksame Resultate besteht aus drei Bauteilen: Das Monocoque, die Zelle des Rennwagens, die Radaufhän gungen und Motor aufnimmt, wiegt ganze 43 Kilogramm und ist aus Stahlund Aluble chen aufgebaut. Die oberen Radaufhängungen sind aus Magnesium gegossen, vorn werden auf jeder Seite ein geschlossener Profil-Len ker, hinten je zwei Querlen ker installiert. Die unteren Dreieckslenker sind aus Stahl. Renault-Formel 1 von 1976: rollendes Labor mit Turbomotor Die Plastikteile des französi schen Formel 1 wiegen zusam men weniger als 40 Kilo gramm. Sie bestehen aus ei nem Kevlar-Epoxid-Harzverbund, einem Kunststoff, der bei einem Viertel des Gewichts die doppelte Zugfestigkeit von Karosserieblech aufweist. Der Motor des Renault-For mel 1 ist ein Sechszylinder V- Aggregat mit 24 Ventilen, das einst für die Formel 2 kon struiert wurde, anschließend bei Sportwagen-Rennen siegte und schließlich 1978, als Zweiliter-Turbo-Version, das 24- Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Nach dem Le Mans-Sieg stürzte sich die Regie mit vollem Einsatz auf die For mel 1 und die Weiterentwick lung des Turbomotors. ...