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... kühl, dass ich schaudere... Das feine Kies der Quaianlagen am See knirscht pnter den Sohlen. Noch recken sich die Väume nackt gegen den bläulich verschwommenen Himmel, nur die Knospen schwellen und scheinen unter der Uebermacht der geheimen in sie versenkten Kraft springen zu müssen. Kein Mensch begegnet mir, sie schlafen mit all ihrer seltsamen Sicherheit tief in den Ostermorgen hinein. Der Quai endet; nun dehnt sich weit eine halb sumpfige, grüne Ebene. Ein schmaler weisser Weg schlängelt sich durch das weite Feld, über dem ein dünner Nebel hängt. Es lässt sich sehr schön sinnen in dieser Stille, die den weiten Raum erfüllt. Das Wasser ist ganz nahe. Sehr leise nur plätschert es über die Kiesel. Stossweise kommt es anterauscht, flutet wieder zurück, kommt aufs neue — eine ewige Bewegung, in wunderbarem, beruhigendem Gleichmass. Das Wasser ist blauschwarz, ein halb-: blinder Spiegel, in dem sich kein Berg und keine Wolke zeigt. Hingetupft am anderen Ufer lässt sich ein anderes Dorf entdecken — man sieht nichts als ein paar weissliche Klexe. Die Leiber der Berge hangen voll schwerer Nachtschatten, feucht und düster treibt es über die Halden und Felsen. Seltsame, unheimliche Zwielichtstimmung drückt Lichtes auch für die Welt, die sich den Wundern des Frühlings auf getan hat. Da — noch verfolge ich die immer röter erglühenden Gipfel der Berge, haben mich die ...