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... ein englischer Freund bei einem Bummel durch den Earls-Court, „ich habe wohl einen halben Tag am Fahrwerk des BMW gestanden und immer wieder neue und fortschrittliche Ideen gefunden." Er hatte schon recht mit seinem freimütigen Lob. Der breite Mittelrahmen, auf den die Karosserie aufgesetzt wird, die beiden Vorderachsträger, die keine durchgehende Verbindung haben, sondern gesonderte Baugruppen darstellen, die einzeln montiert und für sich kontrolliert werden können, die Nadellagerung der Dreieckslenker und der Federhebel für die starre Hinterachse, die praktisch jede Reibungsdämpfung wegnimmt und die Federung ungewöhnlich leicht ansprechen läßt, die leichte Nachgiebigkeit der Räder in der Längsrichtung durch doppelkonische Gummielemente, die Führung der Hinterachse durch den gummigelagerten Dreieckslenker — das sind alles schon technische Delikatessen, die einen Ingenieur begeistern können. Sie sind die Grundlage für die wirklich überragenden Fahreigenschaften, die der stärkste Eindruck bei der Prüfung des BMW 501 waren. Ich habe den Wagen im vorigen Winter ein paar tausend Kilometer ausschließlich auf Schneeund Glatteisstraßen bewegt und ihn jetzt im Herbst auf trockener und nasser Straße betont sehr scharf mit Autobahndurchschnitt zwischen 110 und 122 km über Strecken von mindestens 300 km und mit Landstraßendurchschnitten um 85 km/st erprobt ...