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... den Oberbürgermeister der Stadt München: 1. Sie werden angewiesen, sofort mit der Schleifung der im Stadtkreis Mün chen gelegenen BMW-Fabriken 1 und 2 zu beginnen. 2. Sie werden ferner angewiesen, die ganze Werksanlage in Lattenverschlä- gen zur Verschiffung zu verpacken. Ein detailliertes Inventar ist von jedem Lattenverschlag anzufertigen und ein Durchschlag davon innerhalb jedes einzelnen Kistenverschlages anzubrin gen.» Da bleibt nicht mehr viel übrig. Und das Wenige eignet sich gerade noch zur Herstellung von Kochtöpfen aus Flugmotorenzylindern, für Teigma schinen und für ein paar Fahrräder. Auch in Eisenach — nun von den Rus sen besetzt — wird das BMW-Werk zuerst als Rüstungsbetrieb eingestuft, was die Demontage zur Folge gehabt hätte. Aber die Russen waren vom BMW 321 begeistert und Hessen sogar eine kleine Fertigung wieder anlaufen [s. nachfolgenden Beitrag). Alle Wagen gingen zunächst in die UdSSR. Doch über die Schweiz fanden Autos aus Ei senach den Weg nach Westdeutsch land [meist, um dort repariert zu wer den). In einem Prozess aber wurde entschieden, dass das weissblaue Mar kenzeichen im Propellerkreis aus schliesslich den Münchnern zusteht. LS BMWIsetta [1955-1962]: ein willkommenerKleinwagen italienischer Konstruktion in derPeriode derRollermobile. Sein Einzylinder-Mitteimotor leistete bei 245 cm5 Inhalt 12 PS bei 5800/min. [Die Autos aus Eisenach hiessen ...