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... und eine modifizierte Gemischaufbereitung verändern den Charakter des Vierzylinders grundlegend. Der Sechzehnventiler ist nämlich nicht auf Höchstleistung getrimmt, sondern Durchzugkraft stand bei der Konstruktion im Vordergrund. Entspricht das Triebwerk des Celica dem klassischen Layout, so wird beim Camry nur die Einlassnockenwelle direkt durch einen Zahnriemen angetrieben, während eine Verzahnung die Verbindung zur Auslassnockenwelle herstellt. Damit konnte der Winkel zwischen den beiden Einund Auslassventilen auf den geringen Wert von 22° reduziert werden, was einen sehr kompakten Brennraum und dank der steilen Kanäle auch weniger Spülverluste beim Gaswechsel zur Folge hat. Durch diese Bauweise konnte überdies auch das Bauvolumen des Kopfs und sein Gewicht verringert werden. Drehmomentfördernd im unteren Bereich wirken sich die relativ langen Ansaugleitungen aus, und selbstverständlich wurden auch die Steuerzeiten und das Motormanagement entsprechend abgestimmt. Der mit 9,8:1 recht hoch verdichtete Motor ist auf Benzin der Qualität 95 ROZ ausgelegt, mittels eines Schalters am Armaturenbrett kann aber das Programm für die elektronische Einspritzung und die Kennfeldzündung auf Normaltreibstoff von 91 Oktan umgestellt werden. Wenn auch der Höchstwert von 176 Nm erst bei 4400/min angesiedelt ist, so verläuft die ...