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... – im letzten Jahrhundert industrielles Epizentrum der schweizerischen Schwerindustrie. Firmen mit einer globalen Ausstrahlung – Sulzer, HSLM, Rieter – belieferten den Weltmarkt mit Dampfturbinen, Lokomotiven, Dieselmotoren, Spinnereimaschinen. Produkte von Weltruf verliessen die Fabrikationshallen. Aber nicht nur hochwertige Industrieprodukte wurden in Winterthur hergestellt: Im Aussenquartier Wülfl ingen entstand Ende der Sechzigerjahre in einem Garagenbetrieb ein erfolgreicher Rennsportwagen, ganz nach dem Vorbild der aktuellen und dominanten McLaren-CanAm-Rennwagen. Von einem 1150ccm-NSU-Motor befeuert, hatte der offene Sportwagen nicht ganz die Leistungsdaten seines Vorbildes, der einen 7-Liter-Chevrolet-V8 mit über 600 PS eingebaut hatte. Noch etwas verband diesen Sportwagen mit dem McLaren M8: Der wurde nämlich vom Winterthurer Renningenieur Jo Marquart konstruiert. Der Vater des etwas kleineren Rennwagens war Peter Maier, ebenfalls Winterthurer, Garagist, Rennwagenkonstrukteur und Rennfahrer. Und lachend bemerkt er gleich: «Der wunderschöne McLaren diente uns natürlich als optisches Vorbild.» Peter Maier Durch den Rennsport zum Sicherheitspapst Er stand neben dem Sauber C1 in der ersten Reihe, fuhr erfolgreich am Berg und auf der Rundstrecke und konstruierte seinen eigenen Rennwagen. Der Rennsportkarriere folgte der Schritt zum Chefi ...