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... und erfährt kurze Zeit später wiederum eine Beschleunigung in umgekehrter Richtung. Dies kann zu einer Überdehnung des Nackenbereichs und zu der gefürchtetenS-Form der oberen Wirbelsäule führen, wobei bereits bei geringen Auffahrtempi Folgeschäden möglich sind. Während die medizinische Fachwelt lange davon ausging,dass es sich bei einem leichten Schleudertrauma um Verletzungen von Bändern und Kapseln(Weichteile) im Halswirbelsäulenbereich handelt, gilt diese Meinung teilweise als überholt. Dies,weil die Mehrzahl der Opfer unmittelbar nach dem Unfallereignis keine oder nur leichte Schmerzen angeben. Ein Zerreissen von Weichteilen allerdingswürde sofort erhebliche Schmerzen zur Folge haben. Nach neueren Erkenntnissen kann es sich beim Phänomen des HWS-Schledertraumas vielmehr um eine Muskelfunktionsstörung handeln, welche auch entsprechend anders behandelt werden muss. Statt Wärme und Schonhaltung (Halskrause) wäre in diesem Fall eher Aktivität, Dehnung und Kühlung der Problemzone angesagt. IMMENSE KOSTEN Sicher ist,dass etwa 10 bis 20 % der Unfallopfer an chronischen Schmerzen leiden. Gemäss Saab schätzte das US-Versicherungsinstitut IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) die Kosten für die Behandlung von HWS-Schleudertraumen-Patienten in den USA allein im Jahre 1997 auf fast 7 MiaDollar. Für Saab Grund genug zuhandeln und 1997 das ...