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... Prüfungen dar. Nicht weniger als 90 Kurven sind während einer Runde zu bewältigen, dabei steigt und fällt die Strecke in steter Abwechslung, auch mitten durch Städtchen führt der lange Circuit. Wie gewohnt, wird das Rennen nach dem in England üblichen Handicap-System ausgefahren. Die grös$ten Wagen haben die gesamten 735 km zu fahren, während die kleineren Fahrzeuge, entsprechend ihres Zylinderinhaltes, nur geringere Strecken zu erledigen haben und somit gleiche Chancen für einen Sieg wie die schnellsten Maschinen bekommen. Das Handicap-System hat seine Vorteile, unbedingt aber auch seine Nachteile, da vollständige Egalität in der ^Kräfteverteilung auch durch ein solches System nicht ganz zu erreichen ist. Das dürfte auch der Grund sein, warum auf dem Kontinent diese Art Rennen nie Eingang gefunden haben. Die Besetzung des Tourist Trophy-Rennens ist hervorragend. Fast alle englischen Fahrer von Rang und Namen rücken auf, zum Teil noch durch kontinentale Piloten verstärkt. Eine besondere Sensation ist die Meldung Nuvolaris, der in Belfast einen M. G.-Magnette in der Klasse 1100 ccm fährt und sich somit von einer ganz neuen Seite zeigt. In England sieht man mit gewaltiger Spannung dem Abschneiden! des illustren Italieners entgegen. An bekannten Piloten seien noch erwähnt: Eyston (Riley), Whitcroft (Riley), Staniland (Riley), Gillow (Riley), Dixon ...