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... Rillelaufen die Kugeln in einer kegelstumpfförmigen Rinne mitjeweils vier Berührungspunkten. Der Aussenring ist mit demFlansch der Radaufhängung verbunden, das Lager spielfreieinstellbar Die heute gebräuchlichenzweireihigen -Schrägkugellager sind leistungsfähiger als das einreihige Vierpunktlager, doch hat Ostwald mit der Integrationdes Aussenrings in den Radträ- ger die Entwicklung zu den heutigen Multifunktions-Radlagereinheiten (Lager-Nabe-Gehäuse-Gelenk) vorweggenommen. Globoid- Schneckenlenkgetriebe Die ersten BMW-Nachkriegsmodelle mit R6- und V8-Motoren (1952-64) waren mit einemKegelradlenkgetriebe ausgerü- stet, dessen Lenkstockhebel zur Verbesserung der Lenkgeometrie annähernd parallel zur Ebene der Lenkachsen der Rä- der lag. Weil dem Konstrukteurbei BMW die Nachteile seines Lenkgetriebes bekannt waren -zu gross, zu teuer, keine Dämpfung der Fahrbahnstösse - erklärte Ostwald sich bereit, in seiner Freizeit ein Lenkgetriebemit Stossdämpfung «von unten nach oben» zu entwickeln und es am Modell auszuprobieren. Weil er die um diese Zeit noch bei Teves gefertigte ATE-Ross-Lenkung mit zylindrischer Schnecke und Rollenfinger alsnicht geeignet ansah, anderseits ein neues Lenkgetriebe keineoder nur geringe bauliche Änderungen an den Serienfahrzeugen von BMW nach sich ziehen durfte, entschied sich Ostwald für ein Globoid-Schnekkengetriebe mit ...