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... die konstante Pflege der zweizylindrigen 350er! Man bewun dert die Beharrlichkeit; schon 1912 ist eine Douglas TT-Siegerin bei den Junioren, 1923 sogar bei den Senioren und Sidecars. Und dann folgt eine Kette von Erfolgen, vor allem mit der 600er Maschine, ebenfalls mit einem längs im Rahmen liegenden Zweizylinder- Gegenläufer. Weil dann kein Platz mehr für das Getriebe war, legte man es oberhalb des hinteren Zy linders, was den Vorteil ergab, daß die hori zontalen Zylinder und damit der gesamte Mo tor außerordentlich tief im Fahrgestell liegen. Man sieht das auch allen Douglas-Maschinen der damaligen Zeit an: sie ducken sich förm lich auf den Boden, und selbst das obere Rah- ^wnfinrohr zeigt vom Steuerkopf ab die für ‘^rDouglas charakteristisch gewordene Biegung nach unten. Läuft solch ein Zweizylinder-Boxer schon mit einer Ruhe im Triebwerk, die begeistert, so kommt noch etwas anderes hinzu: das große außenliegende Schwungrad. Diese längs im Rahmen liegenden „Twins“ baute man deshalb mit außenliegendem Schwungrad, weil man das Kurbelhaus für die Zweizylinderweüe mög lichst klein halten wollte. Außenliegende Schwungräder sind in ihrer Größe nicht ans Kurbelgehäuse gebunden und können demzu folge so groß wie möglich gemacht werden, wobei die Grenze läutet: Achtung Bodenfrei heit! Große Schwungscheiben ergeben einen ruhigen Lauf des Motors: ...