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... mit dem Jaguar F-Type hat man bei dem unter der Haut so innovativen Pony das Gefühl, in einem Wagen mit langer Motorhaube zu sitzen, der sich förmlich um einen herum dreht: straff, kontrolliert, präzise, wie aus einem Guss. Zwei Aspekte sind aber anders: Im Gegensatz zum wesentlich teureren Jaguar hat der Ford eine Sechs-Gang-Knüppelschaltung. Optional ist eine Automatik mit sechs Stufen und Schaltwippen am Lenkrad erhältlich, doch allein der Getrag-Schalthebel ist mit der kurzen, schnörkellosen Form ein Vergnügen. Dazu der präzise abgestimmte Druckpunkt des Gaspedals, der perfekte Fußarbeit mit exzellenter Motor-Ansprache belohnt. Außerdem verfügt der Jaguar über Kompressor-Aufladung, der Ford V8 nicht. Dann, Stichwort »Heritage«: Ford hat in den letzten zwei Jahrzehnten intensiv daran gearbeitet, die denkbar besten Autos in puncto Handling und Fahrspaß zu bauen. Es gibt aber auch Anzeichen dafür, dass Fords Chassis- Ingenieure diese Errungenschaft für gottgegeben halten und nicht mehr so ganz hundertprozentig fokussiert bei der Sache sind. Wie gesagt: Am Handling des Mustang ist nichts zu bemängeln. Demgegenüber steht jedoch die zappelige und ruckelige Fahrt bei geringen Geschwindigkeiten, bei der man unwillkürlich an die nachträgliche Umrüstung auf entsprechende Stoß- dämpfer denkt. Ich denke, Ford kann das besser, und noch haben sie auch Zeit ...